Bayerischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Stephan Landschütz


Sporthocker
Eine Synthese aus Sportgerät und Möbel


Diplomarbeit
Muthesius-Hochschule Kiel
Studiengang Industriedesign | 2007

Betreuer: Prof. Ulrich Hirsch

SporthockerSporthockerSporthocker

Staatspreis Interior Design

Der Sporthocker ist eine einzigartige Synthese aus Sportgerät und Möbelstück. Er besitzt Eigenschaften wie kein anderer Hocker und ist auf die neue, artistische Trendsportart „Hockern“ optimiert.

Unzählige neue Tricks wurden mit ihm erfunden und gar erst möglich. Durch die Griffkante hat man eine noch nie da gewesene Greifkontrolle. Die flachen Kegel bieten eine ergonomische Greifzone und verringern die Fingerstoßgefahr. Die Deckel sind leicht eingelassen und haben eine definierte Kante, die eine bessere Kontrolle beim Werfen, Greifen oder beim stehend Kippeln ermöglicht. Durch die Konstruktion und das Material ist er fast unkaputtbar.

Gerade Kinder und Jugendliche sind von diesem multifunktionalen Spiel- und Sport­gerät begeistert.

Würdigung

Die ausgezeichnete Arbeit besticht durch die genial einfache Idee, mittels eines hocker-ähnlichen Produkts, die Menschen zu motivieren, sich zu bewegen, ihre Leistungsfähigkeit durch Bewegung neu erkennen zu können, durch Lust und Spaß an der Balance völlig neue Möglichkeiten der Gleichgewichts­findung zu entdecken.

Die damit einhergehende neue Disziplin des „Hockerns“ suggeriert das Spiel zwischen Spannung und Ausgewogenheit; lässt dabei wohltuend die sonst üblichen Verhaltensmaßregeln vermissen und lädt ein zum Ausloten eigener kreativer und körperlicher Leistungsmöglichkeiten und -grenzen.

Ein in der Form simples, technologisch intelligent entwickeltes und gesellschaftsrelevantes Produkt, das körperliche und geistige Aktivität mit Spaß verbindet und sich wunderbar im Alltagsleben integrieren lässt, formuliert damit eine hoch interessante Anreicherung der Diskussion um Bewegungskultur in einer ansonsten bewegungsarmen Gesellschaft.

Eine hervorragende Aufforderung, aus individueller Bewegungsqualität neue eigene Lebensqualität zu generieren.

Prof. Rudolf Schricker
Hochschule Coburg

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